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Pilger sind bei uns herzlich willkommen!


In Reiseführern wird meist eine Variante des Franziskusweges beschrieben, die nach dem Aufenthalt in Stia direkt zur Einsiedelei Eremo di Camaldoli führt; diese Etappe schließt mit einer Übernachtung in der Nähe des Klosters Monastero di Camaldoli, und am nächsten Tag geht es weiter nach Badia Prataglia.
Statt dessen ist es auch möglich, eine leicht abweichende Strecke zu wählen, die es Ihnen ermöglicht, die Nacht bei uns mitten im Wald zu verbringen, in einer einfachen, erholsamen Herberge mit erschwinglichem Preis, um am folgenden Tag dann Eremo und Monastero di Camaldoli zu erreichen, ehe Sie in Badia Prataglia übernachten.
Diese Variante gehört zum sogenannten “traditionellen Franziskusweg” (percorso francescano della tradizione, vgl. die Untersuchungen des Historikers Don F. Pasetto, 2014, demzufolge Franziskus in Wirklichkeit diesen Weg nahm).
Kurzum, auf halbem Weg zwischen Stia und der folgenden Station Badia Prataglia bieten wir Ihnen an, bei uns eine Rast einzulegen, zu essen und zu schlafen, in unserer Waldhütte Rifugio Asqua mitten im Naturpark Foreste Casentinesi.

 

Von Stia nach Camaldoli auf dem Wanderweg 72


Wer dem Franziskusweg von Florenz über Consuma gefolgt ist und Castelcastagnaio (770 m) linkerhand zurückgelassen hat, erreicht Case Pippo (C. Pippo) und Sassi Bianchi (“die weißen Felsen”), bevor man im Städtchen Stia ankommt.

In Case Pippo steht vor der Eselskoppel von Marta und Fabio ein Hinweisschild mit Informationen für Pilger bereit. Hier finden Sie Wissenswertes über die folgende Etappe, unter anderem über die Variante, die es Ihnen erlaubt, das Rifugio Asqua zu erreichen. Stia ist nun nur wenige Kilometer entfernt.

Ab Stia, vom Planetarium aus, entspricht der Franziskusweg dem Wanderweg sentiero 72, und anfangs auch der Verbindungsstraße nach Montiolla und zum neuen Friedhof von Stia. Die Strecke berührt das Dorf Lonnano, steigt hinunter in den “Lavendelgraben” Fosso alla Lavandaia (570 m), und dann wieder hinauf bis auf 650 m. Auf dieser Höhe bleibt sie, bis sie sich mit der Hauptstraße des Dörfchens Casalino vereinigt. Von diesem Punkt aus schlagen wir eine Abweichung von der Mehrheit der gedruckten Reiseführer vor: Wir laden Sie ein, dem Wanderweg sentiero 72 noch ein Stück weiter zu folgen.

Von Casalino an führt Sie unsere Variante etwas unterhalb am Weiler Valagnesi (700 m) vorbei und dann abwärts nach Case di Gonzano. Dort wird die Straße zu einem befahrbaren Feldweg, der Ausblicke und Panoramasichten bietet. Entlang des Tales weichen kleine Obstgärten nach und nach wild wachsender Vegetation, die schließlich in einen weitläufigen Wald übergeht, der an den heiligen Forst von Camaldoli grenzt. Schritt für Schritt wird die Landschaft immer gebirgiger, und vielleicht begegnet man Damhirschen, die auf den Lichtungen grasen, bis man auf 850 m Höhe in Asqua ankommt.
Der Name Asqua wird seit dem elften Jahrhundert in Dokumenten des Klosters Camaldoli erwähnt. Von einer kleinen Siedlung sind heute nur ein paar Grundmauern und Spuren eines Turmes übrig. Heutzutage ist Asqua lebendig geblieben durch unser Rifugio: ein besonderer Ort, verborgen im Wald, wo nur die Stimmen der Natur zu hören sind und wo Sie in schlichtem Ambiente reichhaltig und mit Gastfreundschaft bewirtet werden. Wir achten sehr auf Qualität und Herkunft unserer Lebensmittel, und auf das, was wir tun und suchen.
Hier kann man Rast machen, essen und schlafen. In etwa eineinhalb Stunden erreicht man zu Fuß die Klöster Eremo oder Monastero di Camaldoli.

Von Asqua weiter zum Kloster Camaldoli und nach Badia Prataglia


Vom Rifugio Asqua kommt man nach Badia Prataglia, indem man weiterhin dem sentiero 72 folgt. Zunächst gehen Sie ein Stück auf dem befahrbaren Waldweg, bis Sie nach etwa 400 m nach links abbiegen; auf dem Holzschild steht “Camaldoli” bzw. “Croce Gaggi” neben der rot-weißen Markierung des sentiero 72. Hier führt ein Wanderpfad recht steil bergauf, man bewegt sich auf den Hängen des “Moosberges” Poggio Muschioso.
Auf halber Höhe, kurz nach einem Aussichtspunkt, erreichen Sie eine Wegkreuzung, die mit einem Schild als “La Rota” gekennzeichnet ist; auf dem Schild sind Spuren dieses ehemaligen Besitztums des Klosters Camaldoli beschrieben. Dort zweigt nach rechts ein Weg ab, der hierzulande als sentiero dei tedeschi (Weg der Deutschen) bekannt ist, und der entlang der Verteidigungslinie “linea gotica” aus dem zweiten Weltkrieg verläuft.
Von “La Rota” steigt man noch weiter bergauf, in Richtung des Rifugio Secchieta (1175 m), einer kleinen Schutzhütte, die oft verschlossen ist. Etwa hundert Meter bevor man sie erreicht, biegt der sentiero 72 nach rechts ab, und es beginnt der Abstieg zum Monastero di Camaldoli. Man durchquert das Herz des “Märchenwaldes” von Camaldoli und des Nationalparks Foreste Casentinesi (Wälder des Casentino-Tals). Hier wandern Sie unter herrlichen Tannen, schimmernden Buchen und allerlei Ahornbäumen; weiter unten begegnen Sie ehrwürdigen Kastanien.
Ehe man am Kloster ankommt, sieht man den monumentalen Kastanienbaum “Castagno Miraglia” - dann noch 800 m und eine beeindruckende Zeder, und wir stehen vor dem Monastero di Camaldoli (840 m).
Von dort aus kann der Pilger wählen, ob er
- entweder direkt weiter nach Badia Prataglia laufen möchte (und damit weiterhin dem Wanderweg 72 oder sentiero francescano della tradizione folgt)
- oder auf einem kurzen Stück des Weges sentiero 68 (2 km durch ein zauberhaftes Waldtal mit kleinen Wasserläufen) zum Eremo di Camaldoli aufsteigen und von dort aus den Weg nach Badia Prataglia einschlagen möchte,
- oder ob er zunächst zum Eremo aufsteigen möchte (sentiero 68) und dann weiter zur Lichtung “Prato alla Penna” (1248 m) entlang des Weges sentiero 74 (etwa 1300 m), um anschließend über den Gebirgsrücken (etwa 1900 m auf dem Kammweg “CT 00 GEA”) zum Pass “Passo dei Fangacci” (1228 m) zu kommen. Vom Fangacci-Pass aus geht man etwa 3km bis nach Badia Prataglia (835 m). - Diese dritte Möglichkeit weicht zwar kurz vom Weg des heiligen Franziskus ab, belohnt aber mit wundervollen Aussichten, sowohl auf den See von Ridracoli als auch über die Landschaft der Romagna bis hin zum Meer, und bietet darüber hinaus eindrucksvolle Tannen- und Buchenwälder.

Die Wegbeschreibungen des sentiero 72 von Lonnano nach Camaldoli haben wir teilweise frei entlehnt aus dem Buch von Francesco Pasetto: Da Firenze alla Verna, passando per Ama, cammino ad Oriente in compagnia di Francesco, giullare di Dio (AGC Edizioni, 2014).

Rifugio Asqua - Kontakt - Preise

Das Rifugio Asqua bietet 25 Betten in Zwei-, Vier- und Sechsbettzimmern. Es gibt Duschen mit Warmwasser. Die Küche bereitet traditionelle Gerichte mit kreativen Variationen zu; wir verwenden saisonale Produkte von kleinen Bauernhöfen der Gegend und, wo immer möglich, in Bio-Qualität. Man kann bei uns übernachten mit Frühstück (B&B), in Halb- oder Vollpension.
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Telefon (0039) 3395644292
Website mit Fotos: www.asqua.it 
Facebook: “Rifugio Asqua – Asqua con chi vuoi”

Hochsaison:

B&B 30€ pro Person und Nacht
Halbpension 50€ pro Person und Nacht
Vollpension 62€ pro Person und Nacht

Nebensaison:

B&B 30€ pro Person und Nacht
Halbpension 46€ pro Person und Nacht
Vollpension 56€ pro Person und Nacht

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